BIP-6F-SI Einsatzfelder
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BIP-6F-SI - Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung - 6 Faktoren - Selbstbeschreibungsinventar 

Einsatzfelder

Eignungsdiagnostik

Soll zum Zweck der Personalauswahl ein Bewerber hinsichtlich seiner Eignung für eine bestimmte Tätigkeit diagnostiziert werden, so werden im optimalen Fall drei mögliche Zugänge zu einer Person integriert:

  • objektive Informationen (z. B. Lebenslauf)
  • das Fremdbild der Person (z. B. Referenzen, Beobachtungen im Assessment Center)
  • das Selbstbild des Kandidaten (z. B. Persönlichkeitsfragebogen).

Das BIP-6F dient somit der Erhebung des Selbstbildes und hat sich hier als Instrument bewährt, das eine wertvolle zusätzliche Informationsquelle für Beratungs- und Platzierungsgespräche darstellt.

Mögliche Leitfragen könnten dabei sein:

  • In welchem Bereich gibt es markante Abweichungen vom Mittelbereich der Skala, die ein auffälliges Persönlichkeitsbild erscheinen lassen?
  • Gibt es Skalenausprägungen, in denen sich die Person nicht wieder findet?
  • Wo fühlt sie sich unangemessen beschrieben?
  • Und worauf ist das zurückzuführen?
  • Wie stellt sich das Selbstbild der Person in Hinblick auf neue Tätigkeitsfelder und Arbeitsaufgaben dar?

 

Berufs- und Karriereberatung

Der Mehrwert des BIP- 6Fs liegt in Beratungskontexten primär in der Unterstützung der Selbstexploration der Kandidaten sowie der Strukturierung des Beratungsgespräches.

Hierbei wurde die Erfahrung gemacht, dass bereits die Bearbeitung des Instrumentes selbst von vielen Personen als hilfreich bei der Selbstexploration empfunden wird, da eine Sensibilisierung für Fragen geschaffen wird, die in Hinblick auf berufliche Positionierungen von Bedeutung sind.

Bei der Diskussion der BIP-6F-Ergebnisse mit den Teilnehmern bietet sich eine Orientierung entlang der sechs Faktoren an:

  • Ausgehend vom Faktor Engagement kann ermittelt werden, wie engagiert die Person berufliche Ziele verfolgt.
  • Der Faktor Disziplin zeigt auf, wie sorgfältig gearbeitet und geplant wird.
  • Wie bestimmt eigene Interessen durchgesetzt werden, ist anhand des Faktors Dominanz zu erkennen.
  • Bei der Besprechung des Faktors Stabiltität kann die Reaktion auf Belastungen am Arbeitsplatz zum Thema gemacht werden.
  • Anhand des Faktors Kooperation wird deutlich, ob der Teilnehmer gern im Team arbeitet.
  • Der Faktor Sozialkompetenz zeigt auf, wie aktiv in sozialen Situationen agiert wird.

Training und Coaching

Im Trainings- und Coaching-Bereich ist die Veränderung von Verhaltensweisen ein maßgebliches Interventionsziel. Das BIP-6F eignet sich zur Standortanalyse im Vorfeld derartiger Maßnahmen, selbstverständlich sollte es jedoch auch hier durch anders geartete Informationsquellen ergänzt werden. Gerade in diesen Anwendungsfeldern bietet sich der ergänzende Einsatz des BIP-6F-Fremdbeschreibungsinventars an, um so z.B. markante Abweichungen zwischen Selbst- und Fremdbild zu identifizieren. Ist die erforderliche Offenheit gegeben, können mit dem kombinierten Einsatz von Selbst- und Fremdbeschreibungsinventar auch Stärken und Schwächen eines gesamten Arbeitsteams exploriert werden.

Schon gewusst?

Je nach Fragestellung bietet das BIP-6F-SI vielfältige Kombinations-möglichkeiten mit anderen unserer Verfahren:


PERSONALAUSWAHL

Sie wollen eine Stelle besetzen und nutzen das BIP-6F-SI? Dann erstellen Sie doch zuerst systematisch ein Anforderungsprofil für die infrage kommende Position. Hierbei hilft Ihnen das BIP-6F-AM!


Sie wollen das Persönlichkeitsprofil eines bestimmten Bewerbers noch detaillierter erfassen? Verwenden Sie doch das BIP-SI!



PERSONALENTWICKLUNG

Sie möchten einen Abgleich zwischen Selbstbild und Fremdbild vornehmen? Setzen Sie doch neben dem BIP-6F-SI auch die Fremdbeschreibung ein, das BIP-6F-FI!